Jagdhornblasen
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Hubertusmesse
In der Dorfkreutzung
Die Wurzeln des Jagdhornblasens sind, wie oft bei den Traditionen, beim Militär zu finden. Im Laufe der Zeit begannen die Jäger, die durchaus nützlichen Signale für sich zu entdecken. Die C-Hörner des Militärs wandelten sich auf die Stimmung B (Fürst-Pless-Horn), weil man alle Blechinstrumente in Deutschland einheitlich auf B oder Es ausrichten wollte.

Impressum: Web-Design:geppertanu@web.de · Fotos: A. Geppert, A. Lammers und T. Stäpke · Texte: A. Geppert, A. Dreier und T. Stäpke
Zu erst wurde in der höfischen Jagd des 17. und 18. Jahrhunderts hauptsächlich das Parforcehorn benutzt. Der entscheidende Zeitabschnitt für die Entstehung unserer heutigen deutschen Jagdsignale und die Entwicklung unseres kleinen Jagdhorns (seit 1880 Fürst-Pless-Horn genannt) liegt im 19. Jahrhundert. Gleichzeitig verlor das Parforcehorn als Gebrauchsinstrument mit dem Rückgang der Parforcejagd an Bedeutung.

Heute gibt es schon über 30 000 Jagdhorbläser in Europa. Durch jagdmusikalische Vortragsstücke hat das Parforcehorn in B und Es seinen Weg wieder zum Herzen des Jagdmusikliebhabers gefunden. Das kleine und die großen Naturhörner ohne Ventile geben mit ihren einfachen Melodiefolgen dem Zuhörer einen naturverbundenen Eindruck.

In verschiedenen Wettbewerben werden die musikalischen Leistungen der Bläser präsentiert. Andere spornen sich mit spannenden Auftritten in unterschiedlichen geselligen Veranstaltungen an. Darin sehen wir Meißendorfer Bläser unsere besonderen Interessen. (siehe Über uns)

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